Hier die Vorstellung der Bandmitglieder

Georg

Gitarre, Gesang

Der jüngere der singenden Westphal-Brüder ist Bandleader und erster Sänger. Schorsch machte Musik über Jahrzehnte nur für seine Liebsten, bevor er 2006 dem Beispiel seiner Bruders Otto folgte (siehe rockinromeos) und mit Blue Tomorrow  die erste eigene Band gründete.

Hans Martin Seelhoff

Keyboards, Kirchenglocken, Sirene

Gründungsmitglied von Blue Tomorrow. Nach einer Solokarriere mit dem Akkordeon, die ihn quer durch Berlin führte, war Lampe - im Hauptberuf Gastronom - 2006 an der Seite von Schorsch Westphal Mann der ersten Stunde.

Lampe ist Naturtalent und Autodidakt. Seine Vielfältigkeit ist eine tragende Säule in der Musik von Blue Tomorrow.

Markus Dreyer

E-Bass, Gesang

Bands und Auftritte

  • War in 10 Bands. Spielt Bass seit Mitte 20. Singt seit Ende 30. Und hat mehr als 40 Auftritte hinter sich.

Nezih Ülkekuhl

E-Gitarre, Mundharmonika, Gesang

  • 1970 erste Band mit „Henry“ Bernd Umlauff, Thomas Keller und Wolfgang Benz: „Royal Flash“1971 „Apfelsaft“ mit Paul Stern, Gitarre, Gesang; Fritz Ahrens, Schlagzeug; Klaus Ebert, Gitarre (einige Jahre später Gitarrist der Peter Maffay Band „24 Karat Gold“, Nezih Ülkekul, Bass (!). Auftritt in den „Katakomben“ Bonn
  • 1972 Auftritt im „Old Inn“ in Remagen mit „Tortilla Flat“ (1972 Auftritt im Old Inn) mit „Henry“ Bernd Umlauff, Gitarre, Gesang; Michael „Bleu“ Becher, Bass, Gesang; Fritz Ahrens, Schlagzeug, Gesang
  • bis 1972 Gitarrist der „Underground Hausband“ mit Juppi Schäfer, Fritz Ahrens und vielen anderen Musikern
  • 1973 mit „Tortilla Flat“ Vorgruppe der Deutschrock-Band „Wallenstein“ im NCG
  • 1973 – 1983 Gitarrist in diversen Bonner Rock- und Bluesgruppen u.a. „The Bad G. Guys“ mit Martin Künstlinger und Manni Künz, „K 54“ mit Uli Cordey (heute: „Rockin‘ Romeos“), Apfel, José Louis Tarrio, „No Name“ mit Martin Künstlinger, Stefan Beutler, und Becks
  • 1983-1984 Gitarrist der Berliner Blues-Band „Peacock“ mit Wolfgang Polter, Gitarre, Gesang; Fritz Diesbach, Schlagzeug, später Zimo Zimmermann; Klaus Altenmüller, Bass; Paul ? Mundharmonika, Gesang. Auftritte u.a. im „Land’s End“, „Walthers Fabriketage“, „Ballhaus Tiergarten“, „Weissnichtmehrwiederheisst-Club“ in Hannover
  • 1983 unter dem Pseudonym „Jean-Jaques Noir“ bei „Black Carnations“ mit Uwe Sandhop (Gründer der „Beatitudes“)
  • 1984-1985 unter den Pseudonymen „Jean-Jaques Noir“ und „Tom Prox“ Gitarrist der „Berlin Blues Band“ mit Alan Posener, Gesang; Klaus Kluge Gitarre; Joshi, Bass; Georg Kanne, Schlagzeug; Edgar Vollkamer, Keyboard. Auftritte u.a. London: im „Rockgarden“ im Covent Garden, „Dingwalls“ in Camden als Vorgruppe von Ruby Turner; Hannover: „Weissnichtmehrwiederheisst-Club“; Hamburg: „Café Kaputt“, Berlin: „Quasimodo“, „Quartier Latin“, „Jazz-Keller“, „Joe am Kudamm“, „Joe am Theo“, „Yorkschlösschen“, Fernsehauftritt im „Spreekanal“
  • Seit 2005 „Blue Tomorrow“

Peter Petrowitz

Schlagzeug

„Schon in der 10. Klasse habe ich die Stühle von ihren Rundhölzern befreit, um damit auf den Tischen zu trommeln.
Das war so um 1965/66. Nach der Schulzeit meldete sich ein ehemaliger Mitschüler bei mir und erzählte, dass er in einer Band spiele, demnächst aber verreise und die Band einen Ersatzschlagzeuger bräuchte, für einen kurzen Auftritt in der Neuen Welt in der Hasenheide. Die Band hieß: ''The Rolling Beats'' und war schon halbwegs bekannt in Berlin. Also ich ran ans Schlagzeug und drei Lieder geübt, The Sun ain't gonna shine anymore, Mr. Tambourine Man und Wooly Bully.
Das Ganze war ein Bandwettbewerb, damals üblich, 1mal im Monat in der Hasenheide. Den Wettbewerb haben wir gewonnen.
Bin dann mit den Jungs 3mal aufgetreten, und die wollten mich behalten, da ich wohl schneller kapierte als der Kumpel, der verreist war. Es blieb dann dabei, als der zurückkam, war er zwar sauer, er gönnte es mir aber dann doch.


Wir haben dann so von Mitte 1966 bis 1969 in Jugendheimen, Kneipen, bei Studentenveranstaltungen und was weiß ich wo überall gespielt. Wir hatten 'ne tolle Zeit, und sind fast jeden Freitag, Samstag und Sonntag aufgetreten. Haben uns, 'ne tolle Anlage zusammengespielt. Ende 1969 war zunächst Schluss, da ich heiratete und mit dem ''Lotterleben'' Schluss sein musste.


Dann war für Jahrzehnte nix mit Mucke, bis 1999, ich war inzwischen seit 1975 bei der Polizei, per Fernschreiben ein Drummer für die Polizeiband ''Solid Rock''  gesucht wurde. Da ich damals schon 52 war, habe ich erst mal 3 Tage überlegt, dann aber doch angerufen und es hat gepasst. Die Truppe hat sich dann aufgrund von Personalveränderungen umbenannt in ''Hundertzehn'' und existiert bis heute.


Vor 2 Monaten stiegen dann die Sängerin und der Keyboarder aus, sodass wir jetzt mehr die härtere Schiene fahren, was aber mehr Laune als vorher macht. Auftritte finden überwiegend in Uniform statt, so ca. 10mal pro Jahr. Parallel fing das dann mit der anderen Band in der Baude 38 an, in der ich verkehrte, zufällig erfuhr der Kneipenwirt Lampe, dass ich Drummer in einer anderen Band bin, und da er ein Schlagzeug im Keller hatte, ging es flott los. Sind bis heute als Blue Tomorrow zugange.“